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Publiziert am:

06. Februar 2025

Ratgeber Carport

Fünf wichtige Entscheidungen beim Einzelcarport-Bau

Wer einen Einzelcarport auf seinem Grundstück bauen möchte, sollte sich vorab über einige Dinge klar werden. Fünf Entscheidungen sind dabei besonders wichtig. Sie rechtzeitig zu treffen, sorgt dafür, dass man am Ende den bestmöglichen und am ehesten eigenen Wünschen entsprechenden Carport bekommt, der sich auf dem jeweiligen Gelände bauen lässt.

Wofür dient der Einzelcarport?
Diese Frage klingt erst einmal unsinnig. Natürlich dient ein Einzelcarport dafür, ein einzelnes Fahrzeug zu überdachen und eventuell auch an bis zu drei von vier Seiten vor Wind und Wetter zu schützen. Aber das ist nicht der einzige Zweck, dem ein Einzelcarport dienen kann. Mit Photovoltaik-Modulen auf dem Dach kann er dazu beitragen, eigenen Strom zu produzieren, und mit einem Gründach gewinnt er ökologisch an Wert. Und wenn man einmal dabei ist, einen Einzelcarport zu bauen, könnte man zum Beispiel überlegen, ob man ihn nicht mit einem Geräteraum kombiniert.

Wo soll der Carport stehen?
Im Prinzip kann man jedem Carport entweder an ein bestehendes Gebäude anlehnen oder aber freistehend bauen. Die angelehnte Version hat den Vorteil, dass man den Einzelcarport perfekt und oft platzsparend in die vorhandene Bausubstanz integriert. Sind Carport und Wohnhaus durch eine Tür miteinander verbunden, ist zudem ein einfacher Wechsel vom einen zum anderen Bauwerk möglich. Beim Bau eines freistehenden Carports hat man bei der Standortwahl mehr Optionen. Das kann etwa dann vorteilhaft sein, wenn das Wohnhaus sich weit entfernt von der Straße befindet oder wenn der Platz rund ums Wohnhaus bereits anderweitig genutzt wird und das nicht geändert werden soll.

Aus welchen Material soll der Carport bestehen?
Zu den gebräuchlichen Materialien für einen Einzelcarport gehören Holz, Aluminium und Stahl. Holz ist in der Regel die kostengünstigste Variante, wenn man nur den Bau berücksichtigt. Allerdings ist Holz pflegeintensiver als Metall, sodass die Folgekosten höher sind und mehr Arbeit investiert werden muss. Aluminium ist robuster, sodass man sich um den fertig gebauten Einzelcarport weniger kümmern muss. Als noch robuster erweisen sich Carports aus Stahl. Sie sind besonders tragfähig und praktisch wartungsfrei.

Ist der Einzelcarport wirklich die beste Wahl?
Wer einen Einzelcarport bauen möchte, sollte immer überlegen, ob er auch auf Dauer ausreicht. Möglicherweise möchten Kinder im Haus in einigen Jahren ein eigenes Fahrzeug überdachen, sodass ein Doppel- besser als ein Einzelcarport wäre. Falls mittelfristig der Kauf eines Wohnmobils oder Motorrads geplant ist, könnte ein Einzelcarport bald ebenfalls zu klein werden und es wäre eventuell besser, direkt mit einem Doppelcarport zu planen. Beachten sollte man dabei allerdings auch, dass nicht jeder Carport genehmigungsfrei ist. Für manche benötigt man eine Baugenehmigung.

Selbst bauen oder bauen lassen?
Man kann ein Einzelcarport komplett selbst bauen, zumindest wenn man sich für den Holz-Carport entscheidet. Bei den Varianten aus Metall ist die Sache schon schwieriger. Hier bieten Anbieter wie Kroiher aus Raubling und München aber Bausatz-Carports an, bei denen Käufer vorgefertigte Teile selbst montieren und bei Bedarf Fachleute in die Planung integrieren können. Aber natürlich unterhalten diese Anbieter auch Montageteams, die die Bausätze auf Wunsch derjenigen Kunden zusammenbauen, die lieber auf Komplettlösungen setzen.